Montag, 11. Januar 2016

Tipps und Tricks zum Klarträumen

Gibt es einige Tipps und Tricks, um das Klarträumen zu lernen?

1. Gründlich einlesen

In den Communities lese ich immer wieder von Leuten, die schon seit Monaten versuchen, das Klarträumen zu lernen und bislang noch keinen Erfolg hatten. Und meistens scheiterten sie daran, dass sie nur ein kurzes Internet-Tutorial oder ein Video angeschaut haben und so die Techniken nicht vollkommen verstanden haben.
Am besten ist immer noch das gute alte Buch, wenn man sich gründlich informieren möchte. Ich finde nach wie vor Schöpferisch Träumen von Paul Tholey am besten. Paul Tholey war Psychologieprofessor und hatte schon viele Jahre Erfahrung als Klarträumer und Klartraumlehrer bevor er sein Buch schrieb. Es ist wirklich genial geschrieben.

2. Suche dir eine Community

In vielen Großstädten gibt es regelmäßige Klarträumertreffen, bei denen man sich mit Gleichgesinnten und erfahrenen Klarträumern austauschen kann. Wenn man kein Klartraumtreffen in der Nähen hat, kann man sich auch in einer online-Community wie dem Klartraumforum austauschen.

3. Bleibe dran

Das Klarträumen zu erlernen braucht Zeit. Manche schaffen es schon in der ersten Nacht, bei anderen dauert es bis zu einem Monat. Wenn du die Techniken gewissenhaft ausführst, dann wird der erste Klartraum früher oder später kommen.
Manche machen den Fehler, sobald sich die ersten Zwischenerfolge einstellen, sich darüber zu ärgern, dass sie nicht ganz klar geworden sind und entnervt aufzugeben. Stattdessen sollte man sich über den Teilerfolg freuen und gleich doppelt motiviert weitermachen.

4. Unterschätze nicht das Traumtragebuch und das WBTB

Das Traumtagebuch ist ein sehr wichtiges, wenn nicht das wichtigste Hilfsmittel für den Klarträumer. Ganz old school, ein Stift und ein Block, ist nach wie vor am besten. Das Aufschreiben der Träume ist in beide Richtungen hilfreich: Einerseits unterstützt es die Traumerinnerung, andererseits bringt es Bewusstheit in die Träume. Ann Faraday hat ihre Klarträume sogar nur durch das Traumtagebuchschreiben bekommen.

Das WBTB ist eine sehr wirkungsvolle Hilfstechnik. Du stellst dir deinen Wecker etwas früher als sonst, etwa 1,5 bis zwei Stunden, stehst dann für mindestens eine halbe Stunde auf und legst dich dann wieder ins Bett und schläfst weiter. Durch diese Unterbrechung bringst du noch einmal zusätzliche Bewusstheit in den Schlaf. Diese Technik kannst du mit allen Klartraumtechniken kombinieren. Erste Experimente solltest du am Wochenende machen.

5. Dokumentiere deine Erfahrungen und mache sie anderen zugänglich

So trägst du dazu bei, die Klarträumerei immer weiter zu verbessern.

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