Dienstag, 12. Januar 2016

Was sind das für Geräusche, die man beim WILD hört?

Bei der Klartraumtechnik WILD versucht man, geistig wach zu bleiben während der Körper einschläft. Paul Tholey nennt dieses Vorgehen auch "Klarheit bewahrende Techniken".

Man legt sich in sein Bett und entspannt seinen Körper und lässt ihn in den Schlaf abdriften. Idealerweise hat man vorher zwischen 4 und 7 Stunden geschlafen und war etwa eine halbe Stunde wach (WBTB).
Wenn man geistig immer näher an den Schlaf kommt, können sogenannte Hypnagogien eintreten. Das Gehirn ist nicht mehr so richtig wach, schläft aber auch noch nicht so richtig. In diesem Zustand kann es vorkommen, dass man mit geschlossenen Augen Bilder sieht, etwa geometrische Figuren und Formen bis hin zu Gesichtern oder fantastischen Landschaften. Hypnagogien können jeden Sinn betreffen. Geräusche kommen ebenfalls häufig vor.

So kann es sein, dass man auf dem Weg zum Schlaf beginnt, Musik zu hören oder Stimmen oder auch einfach nur ein Brummen oder ein Pfeifen. Das ist normal. Man kann diese Hypnagogien sogar mit etwas Übung steuern, z.B. sich "telepathisch" mit den Stimmen unterhalten oder das Brummen lauter oder leiser werden lassen.

Jetzt ist man schon halb im Klartraum. Das ist ein guter Zwischenerfolg.

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