Dienstag, 23. Februar 2016

Wie kann man mehr träumen?

Jeder Mensch träumt jede Nacht mehrmals. Früher dachte man, dass Menschen nur während des REM-Schlafs, einer besonderen Schlafphase, träumen würden. Mittlerweile weiß man, dass auch Träume aus dem Leicht- und sogar aus dem Tiefschlaf erinnert werden können.


Wenn man sich an mehr Träume erinnern möchte, gibt es zwei Ansätze: Entweder man erinnert sich besser an seine Träume oder man träumt mehr bzw. intensiver. Besonders der erste Ansatz ist leicht zu bewerkstelligen.

Intention und Wertschätzung der Träume

Wenn man sich vornimmt, sich an einen Traum zu erinnern, kann das die Traumerinnerung beträchtlich steigern. Andere verwenden die Methode der Autosuggestion und sagen sich beim Einschlafen immer wieder vor "Ich erinnere mich an meine Träume".
Je mehr man sich darüber freuen kann, dass man wieder einen Traum erinnert hat, umso mehr wird sich die Traumerinnerung steigern. Durch die Freude wird Dopamin ausgeschüttet, das wie ein Dünger für die Nervenzellen wirkt. So verdrahtet sich das Gehirn nach und nach zu immer besserer Traumerinnerung.


Dieser Vorgang findet immer statt und wird Neuroplastitzität genannt. Egal, welche Fähigkeit man erlernt, sei es das Klarträumen, Jonglieren, Slacklinen, die binomischen Formeln... alles  basiert auf den gleichen Mechanismen im Gehirn.

Meditation

Meditation ist wahrscheinlich das beste, was man machen kann, wenn man das Klarträumen lernen möchte. Die positiven Wirkungen der Meditation auf die Traumerinnerung und die Fähigkeit zum Klarträumen wurden in vielen Studien bestätigt. [1], [2], [3]. Es ist egal, ob man tagsüber oder vor dem Schlafengehen meditiert, es hat immer einen positiven Effekt. Das meiner Meinung nach beste Buch, wenn man das Meditieren lernen möchte, ist Meditation, die erste und letzte Freiheit von Osho.

Gleichgewichtsübungen und komplexe Bewegungen

Übt man am Tag viele komplexe Bewegungen wie etwa Jonglieren, Tanzen, Skaten, führt das zu intensiven und langen Träumen in der Nacht [4].

Nahrungsmittel und Nahrungsmittelergänzungen

In fast allen Kulturen und zu fast allen Zeiten sind Kräuter und Nahrungsmittel bekannt, die für intensive und schöne Träume sorgen sollen. Oder es wird vor anderen Nahrungsmitteln gewarnt, die angeblich für schlechte Träume sorgen sollen, wenn man sie abends isst.
Manche Tipps und Hausmittelchen entstammen sicherlich dem Aberglauben. Es gibt aber auch Nahrungsmittel, die einen nachgewiesenen Einfluss auf das Gehirn und somit das Träumen haben. So enthalten Kirschen beispielsweise Melatonin, so dass ein Glas Kirschsaft eine beindruckende Wirkung auf die Träume in der Nacht haben kann. Auch beliebt sind Kiwis, Ananas und Bananen am Abend.
Im Klartraum-Wiki findet man eine riesige Auflistung aller möglichen Nahrungsmittel, Kräuter und Substanzen für mehr Traumerinnerung. Man sollte auf jeden Fall verantwortlich mit seiner Gesundheit umgehen und seine Informationsquellen besser einmal zu oft als einmal zu selten genauer überprüfen.

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